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Ärztezeitung - Artikel



1.  Komplementärmedizin/ Integrative Medizin
2. Ganzheitliche Medizin
3. Theorie der medikamentenfreien Schmerztherapie


1. Komplementärmedizin/ integrative Medizin

Ein großer Teil der sogenannten Komplementärmedizin ist rein aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht erklärbar, dennoch zeigen sie zweifelsfrei ihre Wirkung. Für einige Therapieansätze gibt es Untersuchungsreihen, Beobachtungs- und Vergleichsstudien die dies bestätigen.
Heutzutage ist die Komplementärmedizin als ergänzende und unterstützende Behandlungsform neben der Schulmedizin unverzichtbar geworden. Sie findet zunehmend Akzeptanz, zeigt ein breites Spektrum ob in Form von Akupunktur, Meditation, bioenergetischen Verfahren oder der Homöopathie – die Komplementärmedizin ist aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken und letztendlich geht es ja auch darum das gesamte Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten zu nutzen, um dem Patienten die bestmögliche Lebensqualität mit dem bestmöglichen Gesundheitszustand zu geben.


2. ganzheitliche Medizin

Für uns bedeutet der ganzheitliche Ansatz, dass nicht nur die gegenwärtigen Beschwerden therapiert werden, sondern auch die Vorgeschichte der Beeinträchtigung berücksichtigt wird.
Es ist für uns wichtig, dass sämtliche Einflüsse zur individuellen körperlichen und geistigen Stärkung zum Tragen kommen.

Es geht nicht nur um Therapie, schulmedizinisch oder komplementär oder auch um die Kombination aus Beidem sondern auch um Vorsorge. Vorsorge bedeutet für uns nicht nur körperliche und laborchemische Untersuchung, sondern beginnt für uns mit psychischer Stabilität des Einzelnen und der Familie, also mit einer rundum gesunden Lebensweisen.


3.Theorie der medikamentenfreien Schmerztherapie


Die meisten Schmerzpatienten haben ein statisches Problem, und damit haben auch Sie eine echte Perspektive Ihre akuten oder chronischen Schmerzen zu verbannen.
Ausgehend davon, dass das Ileo-Sacral-Gelenk (Kreuz-Darmbein-Gelenk) beweglich ist und damit zu unterschiedlichen Beinlängen führen kann, kommt es dadurch zur falschen Belastung der Muskulatur. Dies führt zu Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen. 
Bestehen nach der Ausrichtung der Statik noch Beschwerden, kann das Aufbringen eines elastischen Tapes die Hautnerven so irritieren, dass der Muskelschmerz blockiert wird.
Dabei werden die Tapes in unterschiedlicher Weise aufgebracht, um diese und andere Effekte zu erzielen, die aber eines eint: den Schmerz auszuschalten, da dieser in der Regel einer muskulären Ursache entspricht.

Warum also hilft das Medi-Tape? Wie lässt sich diese erfahrene These stützen?
Das Schmerzverständnis wurde 1965 durch Melzack und Wall definiert. Durch die sogenannte „Gate-Control-Theorie“ (Tor-Kontroll-Theorie), wonach die Schmerzen unterschiedlich wahrgenommen werden, muss der Schmerzreiz auf seinem Weg in das Gehirn zahlreiche "Tore" überwinden. Wie weit sie für den Schmerzreiz geöffnet sind, hängt davon ab, ob zur selben Zeit noch andere Reize und Empfindungen das Gehirn erreichen wollen. Eindrücke oder andere Reize bzw. Empfindungen stehen somit in Konkurrenz vom Gehirn, wo die Empfindung bzw. der Schmerz verarbeitet werden. Berührungsnerven können unter anderem Muskelschmerzen blockieren. Das ist der Grund, warum bei Kindern (neben der psychologischen Fürsorge) ein Pflaster oder Pusten hilft, wenn sie sich verletzt haben oder weshalb nach Sportunfällen häufig Eisspray zügig hilft.

Das "Schmerzgedächtnis" ist somit nicht zu unterschätzen. Starke Schmerzen können lange im Gedächtnis bleiben,  insbesondere bei chronifizierten Beschwerden. Neben der bewussten Erinnerung an eine schmerzhafte Verletzung können chronische Schmerzen Spuren in den Nervenbahnen, im Gehirn und im Rückenmark hinterlassen. Dadurch kann sich der normale Ablauf des Reiz-Reaktions-Systems verändern, das die Schmerzsignale ins Gehirn überträgt. Anhaltende Schmerzen können unter anderem dazu führen, dass die schmerzleitenden Nervenzellen empfindlicher werden und schon auf relativ schwache Signale reagieren. In diesem Fall erreicht die Meldung "Schmerz" das Gehirn und veranlasst eine Schmerzreaktion, obwohl der Reiz an sich harmlos war. Die körpereigenen schmerzhemmenden Systeme reagieren nicht mehr angemessen. Im Extremfall kann sogar schon eine ganz normale Belastung der Muskeln eine Schmerzempfindung auslösen und zu einer Muskelverspannung und damit zu Schmerzen führen- ein Teufelskreis. Dennoch können wir auch hier wieder im Verlauf der Behandlung das Gehirn austricksen und durch den Mechanismus der „Gate-Control-Theorie“ die Schmerzen minimieren bis ausschalten.

Die Behandlungsdauer ist individuell – im Schnitt sind es 6-10 Behandlungen. Sollten Sie noch Fragen haben, dann kontaktieren Sie mich gerne. Ich freue mich auf Sie.



Ich hatte immer wieder Kopfschmerzen oder meine Füsse taten weh. Dann wurde mein Rücken mit Pflaster beklebt, seitdem habe ich ganz ganz selten noch Kopfschmerzen.
- Ronja G., 10 Jahre/ Ahrensburg -