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Tätigkeitsschwerpunkt:

Naturheilkunde/ integrative Medizin

Therapie mit medizinischen Blutegeln

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Blutegel

Gua Sha,

Gua Sha

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Schröpfmassage

Aderlass

Aderlass

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Infusionen

  


medizinische Blutegeltherapie


Das Geheimnis der Heilungserfolge durch die Behandlung mit Blutegeln liegt im Speichelsekret der Tiere. Es enthält zahlreiche Substanzen mit therapeutischer Wirkung.
Gerinnungshemmende Inhaltsstoffe verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und können einer Blutverklumpung vorbeugen. Es kommt zu einer schmerzlindernden Wirkung. Der „Aderlass-Effekt“ führt zu einer Entstauung im behandelten Areal, sowie zu einem Abzug von Entzündungkomponenten. Die auflösende Wirkung des Speichels führ dazu das „Verklebungen“, Hämatome und Vernarbungen gelöst werden können. Im Bereich der Reflexzonen der Haut werden über Nervenverbindungen therapeutische Effekte an innere Organe vermittelt.
Jede Behandlung mit Egeln ist außerdem ein kleiner Blutverlust, der von unserem Körper mit einer angeregten Neubildung von Blut beantwortet wird. Diese Neubildung ist ein sehr gutes Training für unser Knochenmark.

Welche Beschwerden können mit Blutegeln behandelt werden?


In Anbetracht des hohen Nebenwirkungsspektrums der meist eingesetzten Schmerzmittel (NSAR) ist die Blutegeltherapie hier als biologische Therapie eine hervorragende Alternative.

Aber auch internistische Erkrankungen, Kopfschmerzen, Tinnitus und viele andere Erkrankungen sind traditionell der Blutegeltherapie zugänglich.

Wir beraten Sie gerne!



Gua Sha

In der traditionell chinesischen Medizin ist Gua Sha eine volksheilkundliche Behandlungsmethode die in Asien weit verbreitet ist und dort sehr häufig Anwendung findet.
„Gua“ bedeutet Schaben, während mit „Sha“ die, durch das Schaben hervor gerufene Hautreaktion bezeichnet wird. Es handelt sich bei der Gua Sha letztlich um eine Form der Bindegewebsmassage die den Stoffwechsel der Haut, des Unterhautfettgewebes, der Muskeln und Faszien anregt. Das behandelte Areal wird besser mit Sauerstoff versorgt, Verspannungen werden gelöst, „Stoffwechselblockaden“ und Übersäuerungen werden beseitigt und die Entgiftung des Gewebes wird gefördert. Dies führt in der Folge zu einer verbesserten Eigenregulation des Körpers und ermöglicht die Selbstheilung.
Die eingeölte Haut wird hierfür bei der Gua Sha mit einem speziellen Schaber gereizt. Behandelt bzw. geschabt wird entlang der Meridiane beidseits der Wirbelsäule, der Reflexzonen oder in den betroffenen schmerzhaften Bereichen. Man fährt mit dem Schaber bis zur Erwärmung, oder noch besser der Rötung über die Haut. Entstehende Einblutungen/Hämatome sind bei diesem ausleitenden Verfahren erwünscht. Diese Einblutungen entstehen vor allem dort wo eine Störung im Energie- und Blutfluss durch Stauungen, „Verquellungen“ und Verspannungen vorliegt. Durch das, aus den kleinsten Gefäßen, austretende Blut verringert sich der Gefäß- und Gewebsdruck und der Schmerz verschwindet.

Die Gua Sha wird von uns angewendet bei:


Traditionell findet das Verfahren aber auch Verwendung bei Verdauungsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Bluthochdruck, Allgemeininfektionen und vielem mehr.

Schröpfmassage

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren bei dem auf ein begrenztes Hautareal ein Unterdruck durch ein Vakuum erzeugt wird.
Die Methode ist bereits mehr als 2000 Jahre alt und wurde früher nicht nur in Asien sondern auch im alten Griechenland und in Ägypten angewendet.
Schröpfen wird bei chronischen Schmerzsyndromen, aber auch bei Erkrankungen innerer Organe mit auffälligen Reflexzonen eingesetzt.

Mit Hilfe von sogenannten Schröpfgläsern, die direkt auf die Haut gesetzt werden, wird ein Vakuum erzeugt, dass durch das absaugen von Luft oder durch erhitzen der Schröpfgläser erreicht wird.
Es wird zwischen dem trockenen und dem blutigen Schröpfen sowie der Schröpfkopfmassage unterschieden.


Wirkungsweise

Ausgehend davon, das es vielschichtige Verbindungen zwischen dem Körperinneren und der Körperoberfläche gibt, gilt es hierbei Erkrankungen oder Dysfunktionen innerer Organe an spezifischen Reflexpunkten bzw. Reflexzonen zu finden, die sich an der Körperoberfläche reflektieren. Durch den Schröpfvorgang kommt es zur Erweiterung lokaler Blutgefäße, die die Mikrozirkulation steigern. Die Ursache des schmerzenden Störfeldes wird abtransportiert bzw. ausgeleitet.

Am häufigsten wird das „trockene Schröpfen“ angewendet. Es werden mehrere Schröpfköpfe mit Unterdruck an bestimmten Punkten auf der Haut angesaugt. Die lokalisierten Punkte (Muskelverhärtungen und andere auffällige Stellen) werden ertastet und dann die Schröpfköpfe angesetzt und für ca. 15-20 Minuten belassen. Während der Behandlung wird die Haut durch das Vakuum angesaugt und die Durchblutung angeregt, Myogelosen (Muskelverhärtungen) werden gelöst.
Die Behandlung mit den Schröpfköpfen verursacht keine Schmerzen und wird als entspannend empfunden. Nach einer Sitzung kann es zu Rötungen und Blutergüssen an den behandelten Stellen kommen. Für gewöhnlich heilen diese aber innerhalb weniger Tage wieder ab.

Beim blutigen Schröpfen werden die Schröpfzonen aufgeritzt oder gestichelt. Die Gläser werden auf die jeweilige Hautpartie am Rücken gesetzt, wo sich die Glocke durch das entstehende Vakuum festsaugt. Durch den Unterdruck füllt sich das Glas, im Sinne eines Aderlasses, mit Blut.

Bei bestimmten Indikationen wird die Schröpfkopfmassage angewendet, bei der der Rücken für ein besseres Gleiten der Glocken mit Öl eingerieben wird, damit nach dem Aufsetzen der Glocke diese auf dem zu behandelnden Hautareal verschoben werden kann. Diese Massage kann ähnlich schmerzhaft sein wie eine Bindegewebsmassage. Sie kann starke Verspannungen und Verkrampfungen lösen, den Stoffwechsel fördern und als Vorbereitung für die anderen Schröpfverfahren dienen.


Aderlass

Mindestens 2000 Jahre war die Entnahme einer größeren Menge Blut aus einer Vene als Heilbehandlung das Mittel der Wahl, jedoch dürften damals die überwiegende Zahl der Leiden eher verschlimmert worden sein und viele Menschen fanden ihren Tod darin.
Die Vorstellung war, dass Krankheiten das Blut im Körper staute, schlecht wurde und folglich musste das Blut entfernt werden, um das Gleichgewicht der Körpersäfte ( Blut, gelbe und schwarze Galle, Schleim) wieder herzustellen.

Der zwischenzeitlich in Ungnade gefallene Aderlass ist heute wieder en vogue. Kollegen der Berliner Charitè (*) haben diese Methode wieder „neu“ entdeckt.

Der mittelalterlich wirkende Aderlass ist die wichtigste Therapie:

Es konnte nachgewiesen werden, dass schon nach dem ersten Aderlass eine Blutdrucksenkung eintritt. Je höher der Blutdruck desto stärker der Effekt.

Derzeit ist davon auszugehen, dass ein regelmäßiger Aderlass im Abstand von 4 Wochen (250 – 500 ml) den Blutdruck gut einstellt.
Ein positiver Nebeneffekt, das Blut kann zur Blutspende verwendet werden!
Allerdings gibt es auch Gründe, warum Sie als Patient nicht zur Blutspende zugelassen werden (z.B. kleinste Mengen von Krankheitskeimen, Einnahme bestimmter Medikamente), dann kann der positive Nebeneffekt nicht genutzt werden, aber es spricht nicht unbedingt gegen den Aderlass als therapeutisches Mittel, deshalb bieten wir Ihnen in der Praxis diese Therapieform.

Sprechen Sie uns an!

(*) »BMC Medicine« veröffentlichte Studie nahe (doi: 10.1186/1741-7015-10-54) von Professor Dr. Andreas Michalsen und seinem Team von der Berliner Charité

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie hat wie die Akupunktur die gleichen Ziele, das Ungleichgewicht von neuralen Reizzuständen im Körper wieder herzustellen. Die Neuraltherapie ist noch keine 100 Jahre alt und wird dennoch erfolgreich in der Behandlung funktioneller Erkrankungen eingesetzt.
Der Arzt Ferdinand Huneke entdeckte 1925 zufällig, dass man mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika) nicht nur Gewebe schmerzunempfindlich machen, sondern Schmerzsyndrome auch endgültig heilen kann.
Er entdeckte, dass durch eine Narbenunterspritzung nach einer Knochenhautentzündung (Osteomyelitis) am Unterschenkel der Schulterschmerz schlagartig verschwand, obwohl der erkrankte Bereich außerhalb jeglicher segmentalter Zuordnung zum erkrankten Segment lag. Huneke nannte dieses Feld „Störfeld" und stellte auch fest, dass zwischen der Entstehung eines Störfeldes und der Auslösung einer störfeldbedingten Erkrankung viele Jahre vergehen können.

Wie funktioniert die Neuraltherapie?
Ausgehend davon, dass in einem gesunden Organismus Energieströme ungehindert fließen können, wird in einem erkrankten Körper dieser Energiefluss unterbrochen, durch die sogenannten Störfelder, wie Narben, Verwachsungen, schlecht heilende Wunden oder eitrige Prozesse, wie z.B. in den Nasennebenhöhlen. Diese Störfelder können sich bemerkbar machen, oft aber sind sie unbemerkt.
Mit Hilfe der Neuraltherapie können diese Störfelder erkannt werden und durch die Behandlung des gestörten Energieflusses, wieder hergestellt werden. Durch die Injektion eines Lokalanästhetikums in geringer Konzentration oberflächlich oder tief in die Haut- oder Schleimhautschicht, in Blutgefäße, in die Nähe von Nervengeflechten, oder durch Unterspritzung von Narben wird der Energiefluss wieder hergestellt, die durch Energiemangel entstandenen Schmerzen oder Krankheiten können gelindert oder beseitigt werden.



Akupunktur 

In der traditionellen chinesischen Medizin sind bereits seit Jahrhunderten einzelne Ohrpunkte bekannt, auch die antike ägyptische und persische Medizin wusste um die Möglichkeit der therapeutischen Einflussnahme über die Ohrmuschel.
Die systematische Ohrakupunktur geht auf den französischen Arzt Dr. Paul Nogier zurück, der um 1950 das Somatotop auf der Ohrmuschel entdeckte. Dieses sog. Somatotop bildet über Repräsentationszonen auf der Ohrmuschel nahezu den gesamten Organismus ab, der Körper wird also in Miniatur auf der Ohrmuschel abgebildet.
Störungen in bestimmten Bereichen des Körpers lassen sich demnach als empfindliche Areale auf der Ohrmuschel darstellen. Umgekehrt kann nun mit der Akupunktur bestimmter Punkte regulierend auf die korrespondierenden Körperbereiche und Organe eingewirkt werden.
Bewährte Einsatzgebiete der Ohrakupunktur sind:


Phytotherapie


In der Phytotherapie werden Pflanzen unterschiedlich aufbereitet, um ihre Heilkräfte optimal zu nutzen. Pflanzen gelten als die ältesten Heilmittel überhaupt und bildeten bereits vor Jahrtausenden die Grundstoffe für die ersten Arzneien. Anfänglich nur volkstümliche Medizin wurden die Erfahrung der Wirkungen über Jahrhunderte überliefert. Heute besinnt man sich wieder zunehmend auf die Phytotherapie, die Wirksamkeit der Pflanzenstoffen sind inzwischen wissenschaftlich bewiesen. Außerdem haben sie oft weniger starke Nebenwirkungen als die chemisch hergestellten Medikamente.
Die Pflanzenheilkunde kommt vor allem bei leichten Erkrankungen wie Erkältungen und bei chronischen Beschwerden zur Anwendung, aber auch in der Prävention von Krankheiten sind Pflanzen und ihre Extrakte nutzbar. Sie ist in der Regel nicht geeignet für den Einsatz in der Notfall- oder Intensivmedizin.

Beispielsweise weiß man schon seit vielen Jahren, dass Thymian krampflösend auf die Bronchialmuskulatur wirkt und auch schmerzhemmend, sowie schleimlösend ist.



 

Infusionstherapie


Das Einbringen von Flüssigkeiten in eine Vene.

Je nach Schwere einer Erkrankung bieten wir die Möglichkeit auf die Aktivität der Erkrankung ausgerichteten Infusionstherapie an. Diese können Substanzen der Schulmedizin enthalten als auch Bestandteile aus der klassischen Naturheilkunde. Die Infusionstherapie kann für verschiedenste Krankheitsbilder eingesetzt werden, aber auch als Powerinfusionen für mehr Leistung und Attraktivität.
Es ist Ihnen bewusst, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung die Basis für Energie, Vitalität und Attraktivität ist und das ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen Ihre Leistungsfähigkeit und Energie reduziert.
Wir leben in einer westlichen Industrienation und unsere Lebensmittel sind mit vielen Vitaminen und anderen Nährstoffen angereichert, aber leider sehr unausgewogen. Hinzukommt, dass wir uns im stressigen Alltag oft unausgewogen und ohne Bewusstsein ernähren, obwohl wir es uns immer wieder vornehmen.
Die Haut wird fahl, Sie sind müde, abgeschlagen und haben Augenringe. Immer wieder kleinere und größere Infekte. Sie fühlen sich angesprochen? Sie schaffen es nicht sich so ausgewogen und gesund zu ernähren, wie Sie es sich vornehmen?
In vielen Fällen fehlen Ihnen oft wichtige Mineralien, und Spurenelemente, deshalb setzen viele Patienten gezielt auf Vitamin-Booster, Infusions- und Injektionstherapie. Die Vitalstoffe werden gezielt in die Blutbahn eingebracht und können somit direkt ihre Wirkung entfalten. Ein weiterer Nebeneffekt: mit ca. 45 min., die die Infusion dauert, entschleunigen Sie und können ganz bei sich sein.

Je nach Symptomatik und Erkrankung kann die Infusionstherapie auch mit einer Akupunktur kombiniert werden.

Wir beraten Sie gern !



Die integrative Medizin ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) und wird als sogenannte IGe-Leistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet.

Ich wollte es vermeiden Medikamente zu nehmen und unbedingt zuerst Alternativen ausprobieren, meinen Bluthochdruck zu behandeln. Es ist geglückt. Danke!

 

 
                                                                                                                                                     - J.B. , Ahrensburg -